3 Gründe, warum Webseiten scheitern
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3 Gründe, warum Webseiten scheitern

Eine Website zu erstellen ist heute nicht mehr schwer. Auch ohne Programmier-Kenntnisse lässt sich mit Hilfe von Vorlagen schnell und unkompliziert eine Internetpräsenz ins Netz stellen. Auch gute Baukasten-Systeme können keine Strategie für den Erfolg einer Website garantieren. Erfolg braucht mehr, 3 Gründe warum Webseiten scheitern:

  1. Eine schlecht definierte Zielgruppe lässt jede Website scheitern
    Die Suchmaschinenoptimierung ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Website. Dazu muss der Website-Betreiber seine Zielgruppe allerdings genaustens kennen. Nur wer seine Zielgruppe kennt, kann in Erfahrung bringen, nach welchen Begriffen diese Zielgruppe sucht. Diese Begriffe suchemaschinengerecht auf die eigene Seite zu integrieren, macht einen Großteil der Onpage-Optimierung aus. Die eigene Seite wird potenziellen Kunden dann idealerweise weit oben in der Google-Suche angezeigt und Traffic wird generiert. Viele Websites scheitern an unspezifischen und wahllos wirkenden Begriffen. Wer bei der Onpage-Optimierung zu vielen Zielgruppen gerecht werden möchte, erreicht am Ende keine davon. Nur eine zielgerichtete Spezialisierung kann hier Abhilfe schaffen. Je besser man seine Zielgruppe kennt, desto genauer kann man sie ansprechen und desto weiter oben lässt sich eine Website bei Google platzieren. Neben der Onpage-Optimierung tut eine genaue Bestimmung der Zielgruppe übrigens auch der Offpage-Optimierung und somit der Jagd nach ranking- und reputationsoptimierenden Backlinks gut. Für eine hohe Google-Platzierung spielen nur Links auf themenverwandten Seiten eine Rolle und je genauer die Zielgruppe bestimmt ist, desto engere Themenverwandtschaft lässt sich mit der jeweiligen Backlinking-Strategie erzielen. Unmittelbar mit der Frage nach der Zielgruppe hängt auch die Frage nach den inhaltlichen Bedürfnissen der Zielgruppe zusammen. Im Allgemeinen will jede Menschengruppe auf einer Website hilfreiche Informationen erhalten. Bei Shop-Seiten steht ein benutzerfreundlicher und übersichtlicher Aufbau aber definitiv vor tatsächlichem Content, der aber für Google eine Rolle spielt. Die inhaltliche Befüllung einer Website ist damit eine Gratwanderung zwischen der Erfüllung von Googles Bedürfnissen und der Zufriedenstellung der Kundenbedürfnisse. Diese Gratwanderung gelingt nicht allen Webseiten und beschneidet die Betreiber oft um den Erfolg. Ein häufiger Fehler ist zum Beispiel die bloße Ausrichtung nach Googles Algorhitmus. Potenzielle Kunden sind keine Maschinen und wollen daher auch nicht auf rein maschinenoptimierte Inhalte treffen, sondern einen echten Mehrwert erhalten.
  2. Erfüllung von technischen und inhaltlichen Kundenbedürfnisse als Stolperstein
    Traffic zu generieren ist das eine. Genauso wichtig wie die Traffic-Steigerung ist für jede Website aber die Einschätzung der tatsächlichen Leads, das heißt der Websitebesucher, die auch zu Kunden geworden sind. Eine möglichst hohe Umwandlung von Website-Besuchern in tatsächliche Kunden ist das Ziel jeder Website. Aussagen über die Umwandlungsrate lässt die Conversion Rate zu, die die Anzahl an Transaktionen durch die Anzahl von Visits eines Unique Visitors mal 100 teilt. Der Prozentsatz dieser Rechnung sollte so hoch wie möglich ausfallen. Viele Websites scheitern aber an diesem Ziel. Oft sind überladene oder technisch zu wenig optimierte Inhalte daran Schuld. Wenn ein Kunde auf der Seite eines Shops zum Beispiel auf verwirrend angeordnete Inhalte, Grafiken, Videos und auffällige Buttons oder Content-Elemente stößt, dann fühlt er sich überfordert und kennt sich kaum mehr aus. Weniger ist in diesem Fall mehr. Dezente und reduzierte Inhalte sind für eine Shop-Seite deutlich besser geeignet, als Dutzende Aufmerksamkeitscatcher, die den potenziellen Kunden von seinem eigentlichen Kaufbedürfnis ablenken. Ein geradliniger Aufbau, der direkt auf den Kauf zuführt wäre eine deutlich klügere Strategie. Klarheit wäre in dieser Hinsicht also der Weg zum Erfolg. Was die technische Seite betrifft, stellt sich die mittlerweile verstärkte Nutzung von Mobilen Geräten als Herausforderung für Website-Betreiber heraus. Viele Webseiten sind nicht auf die Mobile Nutzung optimiert, obwohl der Kunde von heute öfter mobil im Internet unterwegs ist, als von zuhause aus. Zum scheitern verurteilt sind daher mittlerweile solche Seiten ohne Responsive Design, das die Oberfläche an mobile Endgeräte anpasst.
  3. Viele Firmen vergessen die Optimierung hinter der Website-Oberfläche
    Im Internetzeitalter ist bei Firmenwebseiten und Shops häufig nur noch vom Front End, also der für den Benutzer sichtbaren Oberfläche einer Website die Rede. Das ist ein großer Fehler, denn das Back End ist ein nicht zu unterschätzender Punkt für den Erfolg einer Website. Sobald eine Seite mit einem hoch komplexen Back End ausgestattet ist, kann das Front End so gut aussehen, wie es will – die Website wird trotzdem keinen Erfolg haben. Die Seitenbetreiber müssen Inhalte der Seite über ein möglichst effizientes und einfach zu verwaltendes Back End jederzeit zeitsparend und effektiv einspeisen können. Um sich zum Beispiel hoch auf Google zu halten, müssen regelmäßig neue Inhalte her und das funktioniert nur mit einem Back End, dessen Verwaltungsaufwand nicht zu viel Arbeitszeit schluckt. Wenn von den Erfolgsvoraussetzungen hinter der Website-Oberfläche die Rede ist, darf aber auch das jeweilige Produkt oder die Dienstleistung des betreibenden Unternehmens nicht aus den Augen verloren werden. Häufig scheitern gerade Firmenwebsites heutzutage daran, dass das jeweils angepriesene Produkt oder die Dienstleistung schlechter ist, als die Seite vermuten lässt. Kurzum kommt es immer öfter vor, dass ein Unternehmen all seine Kraft in die Optimierung der Website steckt und so schon aus Zeitgründen seine Produkte oder Dienstleistungen nicht mehr optimieren kann. Unter diesen Umständen ist auch die Website letztlich zum Scheitern verurteilt, denn mangelnde Qualität spricht sich im Internetzeitalter umso schneller herum und diesen Punkt sollten Website-Betreiber auf keinen Fall unterschätzen. Trotz Google und dem permanent steigenden Einfluss des Internets gilt nämlich auch heute noch: ein gutes Produkt vermarktet sich in weiten Teilen selbst, während sich ein schlechtes in kürzester Zeit selbst zu Boden richtet.

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